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Aktuelles Tipps der Saison

4. Februar 2021

Der Garten geht in den Frühling

Frühblühende Gehölze : Noch liegt der Garten im Winterschlaf und es ist kalt und grau. Alle sehnen sich bereits nach dem ersten, frischen Grün und ganz verhalten starten die Vorboten des Frühlings langsam in das neue Jahr: frühblühende Gehölze. Einige Sorten gehen im Februar und März auf. Andere, wie die Zaubernuss und die Winter-Heckenkirsche, blühen sogar bereits im Winter. Die Blütezeit hängt natürlich auch von den Witterungsbedingungen ab.
Frühblüher bieten außerdem wichtige erste Futterquellen für Wildbienen und viele Insekten!

Man kann also nicht früh genug anfangen, sich auf das nächste Gartenjahr vorzubereiten und sich schon jetzt etwas Farbe in den Garten holen.

Hier einige beliebte frühblühende Gehölze:

Die hauchdünnen, zarten Blütenblätter der Zaubernuss (Hamamelis) widerstehen selbst Frösten von – 10 bis -12 Grad Celsius, indem sie sich bei Kälteeinbruch zusammenrollen und sich erst bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt wieder öffnen. Die Blütezeit beginnt bei den frühen Sorten bereits im Dezember und kann sich bis in den März/April hinziehen. Die Zaubernuss hat neben der spektakulären, langandauernden Blüte aber noch mehr zu bieten: Wegen der oft prachtvollen Herbstfärbung und des eleganten Wuchses empfiehlt sich eine Alleinstellung vor Wegen, Terrassen, Hauseingängen oder Rabatten an einem geschützten Ort mit neutralem, durchlässigem Boden.

Der frostharte Winter-Schneeball (Viburnum bodnantense „Dawn“) weist ebenfalls eine besonders lange Blütezeit auf, die oft schon im November beginnt und bis in den April dauert. Seine Knospen sind kräftig rosa, während die Blüten deutlich heller sind. Für den Winter-Schneeball empfiehlt sich ebenfalls ein geschützterer Standort. Er trägt dunkelgrüne, ovale Blätter, wächst sehr dicht und sprießt ungefähr 2,50 bis 3 m in die Höhe. Aufgrund der dicht wachsenden Triebe ist dieses Ziergehölz als Blickschutz gut geeignet.

Ein weiterer klassischer, besonders robuster Winterblüher ist der Winter-Jasmin (Jasminum nudiflorum). Er hat eine ungewöhnlich lange Blütezeit, denn er öffnet seine Blüten nach und nach bereits ab Dezember. Seine Blüten erinnern mit ihrem satten Gelb an jene der Forsythien. Beim Winter-Jasmin handelt es sich um einen Spreizklimmer mit stark überhängenden Trieben. Er kommt aus der Familie der Ölbaumgewächse und hat seinen Ursprung in China. Um aufrecht zu wachsen, benötigt er Mauern, Bäume oder künstliche Kletterhilfen. Ohne diese wächst der Winter-Jasmin auch bodendeckend.
Ältere Sträucher verjüngt man alle paar Jahre mit einem leichten Rückschnitt. Da Winterjasmin am vorjährigen Holz blüht, schneidet man ihn erst nach der Blüte zurück.

Die einheimische Gewöhnliche Hasel (Corylus avellana) ist schnellwüchsig, kann zwischen 6 und 7 Meter hoch werden und dementsprechend breit. Die gelben, männlichen Kätzchen erscheinen in milden Jahren bereits lange vor dem Laubaustrieb im Januar. Auch nach extremem Rückschnitt treibt die Hasel immer wieder durch. Ein robuster, pflegeleichter Strauch auch für lockere Hecken.

Besonders als blühende Gartenhecke ist die Winter-Duft-Heckenkirsche (Lonicera purpusii) beliebt. Die jahreszeitlich frühe Blüte von Dezember bis März und der intensive und angenehme Duft machen diese Pflanze zu einer großen Besonderheit im Garten. Bei der Pflanzung sollte genügend Platz eingeplant werden, denn die Lonicera wächst bis zu 3 Meter in die Höhe wie in die Breite.

Aus Asien stammt die chinesische Winterblüte (Chimonantus praecox). Die Blütezeit der Winterblüte beginnt im Dezember und hält bis in den März an. Ein Blickfang sind die hellgelben, manchmal rosa-weißen Außenblüten. Sie sind kranzförmig angeordnet und haben eine wächserne Konsistenz, die sie vor Winternässe bewahrt. Prägnant ist der starke Duft, der im Sonnenschein von den Blüten ausgeht. Allerdings braucht es bis zu 8 Jahren, bis das Gehölz seine Blütenpracht zeigt. Zur Winterblüte passt ein sonniger bis leicht absonniger, warmer und geschützter Standort. Jedoch verträgt der Strauch keine Staunässe und keine zu lang andauernden Trockenphasen.Die älteren Pflanzen sind winterhart, jüngere Pflanzen benötigen im Winter eine Abdeckung mit einem Schutzvlies, denn Temperaturen unter -10°C bekommen ihnen nicht.

Besonders einfach in der Pflege ist die Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum), deren Blüten denen der bei uns bekannten gelben Forsythie sehr ähneln. Sie wird nur 1,50 bis 2 Meter hoch und ebenso breit. Die stark nach Mandeln duftenden Blüten erscheinen ab März.

Dichte Teppiche in rot, weiß oder rosa bildet die als immergrüner Zwergstrauch wachsende Schneeheide (Erica carnea). Die Blüten bilden sich bereits im Sommer und zeigen oft schon im Spätherbst Farbe, die eigentliche Blütezeit ist aber Januar bis April.
Die Schneeheide gilt als sehr frosthart, nur längere Trockenperioden machen ihr zu schaffen.

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