Der Garten im Herbst

Laub: Im Herbst fallen jede Menge Blätter von den Bäumen, aber so farbenfroh und schön das Laub auch anfangs ist, so schnell kann es nach Regen zu einer braunen, matschigen Schicht werden.

Um nicht auszurutschen, wird es von Einfahrten, Wegen und Kiesflächen entfernt. Unter Bäumen und Sträuchern (z.B. Hecken) kann Laub liegen bleiben, ebenso zwischen Schattenstauden wie Farnen und Storchschnalbel sowie Bodendeckern wie Immergün und Dickmännchen. Auch kann man es direkt im Gemüsekarten in den Boden einarbeiten.

So wird die Arbeit den Regenwürmern überlassen, die im kommenden Frühjahr das Laub zu Humus verwandelt haben. Entfernt werden muss das Laub von allen Rasenflächen, da der Rasen unter einer feuchten Laubschicht zu faulen beginnen würde. Auch Pflanzen, die natürlicherweise in offenen Landschaften wachsen wie z.B. Lavendel vertragen keine Laubschicht. Ist der Kompostierer bereits zu voll, kann ein Laubhaufen in einer ruhigen Gartenecke angelegt werden, der im Winter Igeln und Spitzmäusen ein Zuhause bietet.

Rasen statt Unkraut: Durch die Witterung im Sommer ist der Rasen immer wieder Stress ausgesetzt. Hitze und Trockenheit vor allem in diesem Jahr haben ihm stark zugesetzt. Moose und Unkräuter beginnen, Lücken im Rasen zu füllen und übernehmen nach und nach die Vorherrschaft. Wer einen dichten, gesunden und grünen Rasen möchte, muss für eine ausreichende und vollwertige Nährstoffversorgung des Rasens sorgen. So profitiert der Rasen am meisten und kann Unkräuter und Moose verdrängen. Ein lebendiger Boden voller Nährstoffe ist die Basis eines gesunden Rasenwachstums. Zur Herbstdüngung von Oktober bis November emfpehlen wir einen organischen Dünger z.B. von Oscorna, da dieser für eine schnelle Aufnahme in den Kreislauf sorgt und auch für Neuaussaaten geeignet ist.