Diesen Juni stehen bei Hobbygärtnern vor allem drei Dinge im Fokus: naturnahes Gärtnern, klimaresistente Pflanzen und der Garten als Wohlfühlort. Viele Trends verbinden Nachhaltigkeit mit wenig Pflegeaufwand – ideal für Balkon, Kleingarten oder die größeren Familiengarten.
Ein Reihe guter Inspirationen für alle, die ihren Garten mehr genießen als „beackern“ wollen, stecken in eine Reihe interessanter Trends.
1. Naturgärten statt Perfektion
Der klassische „englische Rasen“ verliert tatsächlich bei vielen Gartenbesitzern an Bedeutung. Stattdessen setzen etliche auf Wildblumen, heimische Stauden und insektenfreundliche Ecken. Wilde Beete, Totholz und offene Bodenflächen fördern Biodiversität und sparen Wasser sowie Arbeit.
2. Blumenwiesen statt Zierrasen
– Lavendel, Salbei, Sonnenhut
– Wilde Ecken für Bienen und Vögel
– Mulchen gegen Trockenheit
3. Torffrei & nachhaltig gärtnern
Inzwischen setzen viele Hobbygärtner bewusst auf klimafreundliche Erde und Wassersparen. Torffreie Substrate und Regenwassernutzung gelten inzwischen fast schon als Standard.
4. Essbare Gärten
Gemüse und Kräuter dekorativ ins Beet integrieren ist angesagt.
Besonders beliebt:
– Snack-Tomaten
– Kräuterinseln (Nachsaat im Juni nicht vergessen)
– Hochbeete mit Mischkultur
– essbare Blüten
– perfektes Juni-Gemüse wie Bohnen, Salate, Gurken, Zucchini
5. Klimaresistente Pflanzen
Durch heißere Sommer werden trockenheitsverträgliche Arten immer beliebter:
– Ziergräser
– Katzenminze
– Fetthenne
– Olivenbaum im Kübel
– Feigen
– robuste Rosen
6. Vertikales Gärtnern für kleine Flächen
Ideale und schöne Ideen für Balkon und kleine Gärten:
– Rankgitter
– Pflanztaschen
– Erdbeerwände
– Kräuterregale
7. Outdoor-Living
Den Garten als zweites Wohnzimmer zu gestaltet und zu nutzen, findet immer mehr Anhänger. Besonders gefragt sind warme Naturfarben und mediterrane Pflanzen, die den Stil für verschiedene beliebte Outdoor-Elemente prägen:
– gemütliche Lounge-Ecken
– Solarbeleuchtung
– Outdoor-Teppiche
– modulare Möbel
– Sichtschutz aus Pflanzen
8. Smart Gardening
Immer mehr Hobbygärtner entdecken die Vorzüge des Smart Gardenings für sich. Denn das bedeutet mehr Quality- als Arbeits-Zeit im Garten:
– automatischer Bewässerung
– Solarsensoren
– Mähroboter
Und zu guter Letzt: To do’s im Juni
Ein bißchen was zu tun bleibt dann aber doch noch, keine Sorge.
– Aussäen von Bohnen, Salaten, Gurken, Zucchini
– Sommerblumen (nach)pflanzen
– mulchen
– Regenwasser sammeln
– vertikale Pflanzsysteme installieren
– Insektentränken aufstellen
– Nisthilfen ergänzen
– in trockenen Zeiten regelmäßig wässern
